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Alles was wir haben...
"Mein Haus, mein Auto, mein Boot..." Mit angeberischer Miene und Unterton preist der Protagonist einer bekannten Werbung aus dem Jahr 1995 seinen Wohlstand.
Heute fast schon ein geflügeltes Wort für eigenen Erfolg und Selbstwirksamkeit. Was ich mir da alles aufgebaut habe, was ich mir leisten kann.
Es ist nicht verkehrt, sich selbst daran zu erinnern, was es alles Gutes im eigenen Leben gibt. Darüber nachzudenken, wozu man selbst fähig ist. Das stärkt für die Zukunft.
Was, wenn ich nicht mehr so leistungsfähig bin, der Erfolg ausbleibt?
Wenn alles mit mir allein steht und fällt?
Die Betrachtung von Gelungenem in seiner Vergänglichkeit, ist gleichzeitig auch angsteinflößend.
"Lobe den HERRn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat." (Psalm 103,2)
Der Wochenspruch nimmt diese beiden Seiten auf.
Es gibt viel Gutes, was man bewundern kann, was einen stark macht. Lobenswert.
Selbst Geleistetes, wie zugefallenes Glück. Alles vergänglich.
Zugrunde liegt Gottes Zuwendung, die es schafft, dass das Leben gelingt.
Der Blick auf das Gute in unserem Leben mit der Erinnerung, dass es alles gute Gabe Gottes ist, schafft wirkliche Stärke für die Zukunft.
Herzliche Grüße
Daniel Schmidt
Superintendent im Ev. Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz
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