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Wes Geistes Kind …
„Da wollen wir mal sehen, wes Geistes Kind du bist, denn schließlich sollen wir sie ja an ihren Früchten erkennen.“
Unter den prophetischen Worten Sacharjas wurde in diesen ersten hochsommerlichen Tagen in den Gemeinden das Pfingstfest gefeiert – Geburtstag der Kirche, Fest der Entscheidung.
„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ (Sach. 4,6b)
So darf der Deuteengel dem Propheten Sacharja seine Vision erklären. Seine eigenen geistigen Fähigkeiten reichen dafür nicht aus. Mit dem Versprechen des Geistes Gottes werden in diesen Tagen auch Konfirmationen gefeiert. Junge Menschen verhalten sich zu Gottes Ja, das ihnen in der Taufe zugesprochen wurde – oft verbunden mit Gedanken des Erwachsenwerdens und wachsender Verantwortlichkeit für das eigene Leben und die darin getroffenen Entscheidungen.
An diesen wird sich letztlich immer wieder entscheiden, wes Geistes Kind wir sind – also was uns bewegt, an- und umtreibt. Die geistliche Kindschaft Gottes darf dabei nicht nur die Geister scheiden, sondern auch Ansporn und Zuspruch sein. Entschieden zu leben und das eigene Sein in der geschaffenen Welt mit ihren Aufgaben und Herausforderungen zu definieren – das ist eine Aufgabe, die des guten Geistes bedarf, der uns versprochen ist.
Geistreiche Tage wünscht
Daniel Schmidt Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz |