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Nur selten war mir eine biblische Figur so nahe wie der Prophet Jona in den letzten Tagen. Nach seiner unfreiwilligen und dazu noch mehr als abenteuerlichen Reise nach Ninive, der Erfüllung seines Auftrages dort und den wundersamen Erlebnissen mit der Wirkung von Gottes Wort auf die Menschen sitzt er missmutig in der sengenden Hitze der Sonne vor der Stadt und will fast vergehen. (Jona 4,7–8)
Hier lernt er: Gott hat Erbarmen mit all seinen Geschöpfen.
Hitze haben wir auch. Reisen stehen sicher bei vielen an, auch wenn sie bestimmt nicht ganz so lebensbedrohlich und lebensverändernd sind wie bei Jona. Abenteuerlich sind sie so manches Mal auch dieser Tage. Dass Gottes Wort Menschen bewegt und die Welt verändert, lässt sich bei genauerer Betrachtung immer wieder im Kleinen und Großen erkennen.
Dass Gott sich bei alldem barmherzig zeigen möge, ist der Wunsch, den ich Ihnen mit den Worten des Psalms 121 mit in die Ferienzeit geben möchte. Der Psalmbeter bittet darum nicht nur – er spricht es als Gewissheit aus:
„Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich die Sonne des Tages nicht steche noch der Mond des Nachts.“ (Psalm 121,5–6)
Mögen Sie dieses Versprechen ganz persönlich erleben.
Gesegnete Sommerzeit – zuhause und unterwegs – wünscht
Daniel Schmidt Superintendent
Evangelischer Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz
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