Am vergangenen Samstag fand die letzte Sitzung der 2. Kreissynode statt. Mit dem Ende der Legislaturperiode wird Anfang nächsten Jahres eine neue Synode gewählt.
Mit einem Abendmahlsgottesdienst wurde die Tagung eröffnet.
Präses Torsten Vogel begrüßte die Synodalen und Gäste, darunter Generalsuperintendentin Theresa Rinecker, die über aktuelle Themen der Landeskirche berichtete.
Anschließend nahm sich die Synode Zeit auf die vergangene Legislatur zurückzublicken. Es berichteten die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse für Bau und Finanzen, Ökumene, Bewahrung der Schöpfung und Rechnungsprüfung.
Und der jüngste und die älteste Synodale blickten aus ihrer Perspektive auf die Arbeit der Synode in den vergangenen sechs Jahren zurück.
Schließlich wurden die Projektförderung des Kirchenkreises „Erinnern – bewahren – Zukunft gestalten“ vorgestellt und das Konzept für die Neuaufstellung des Johann-Amos-Comenius Bildungswerks des Kirchenkreises.
Im zweiten Teil des Sitzungstages stellte Superintendent Daniel Schmidt den Stellen- und Haushaltsplan für das Jahr 2026 vor. Er betonte, dass der Kirchenkreis künftig einen besonderen Schwerpunkt im Bereich Kirchenmusik setzen wolle. Zudem sollen die bestehenden ökumenischen Partnerschaften, etwa mit der United Church of Christ (UCC) und der Diözese Breslau, weiter gepflegt und dafür Mittel bereitgestellt werden. Der Haushaltsplan 2026 wurde einstimmig angenommen.
Schließlich befasste sich die Synode mit der Vorbereitung der 3. Kreissynode.
Mit einem Reisesegen durch Generalsuperintendentin Theresa Rinecker endete die 10. Tagung der zweiten Kreissynode.
Zur Kreis-Synode am 8. November 2025 in Niesky- Gedicht
Auch dieses Mal tagt die Synode
Nach gut bekannter Christ-Methode
Man ringt um Worte, Sinn und Gnade
Wenn’s nicht gelingt, so find ich’s schade.
Der Präses hat mich nun gebeten
Doch heute hier, vor Euch zu treten.
Als Aller-Älteste sollt‘ ich mich trau‘n
Mal locker auch zurückzuschauen.
Ich schau zurück auf viele Stunden
Die wir uns stets zusammenfunden.
Ich frage mich, was blieb denn hängen?
Sind‘s Kleinigkeiten oder Mengen?
Los geht es mit Gemeinschaftsfahrten
Auf Straßen unbekannter Arten.
Und ist man schließlich angekommen
Ist schon so manche Stund‘ zerronnen.
Dann trifft man auf die Gastlichkeit
Die Kaffeebecher steh’n bereit.
Einmal gab’s auch ‘ne Kuscheldecke.
Die diente dem Erwärmungszwecke.
Dies gute weiche, weiße Stück
Fährt stets in meinem Auto mit;
Seit nun ja auch schon längrer Zeit
Gibt sie mir eine Sicherheit.
Hygiene war dann auch mal Thema:
Belehrung zum Corona-Schema.
Mit Maske und dem Abstandshalten
Wir lassen gerne Gott auch walten!
Ganz spannend sind so manche Wahlen
Ja, hoffentlich gibt’s richt’ge Zahlen!
Ganz sicher ist man sich doch nie.
Ich wähle oft nach Sympathie.
Der Haushalts- und der Stellenplan
Da geht es meistens schwer voran…
All diese Posten… mit Kommentaren!
Und manche wollen auch noch sparen!
Wie schön, dass all die dicken Mappen
Wir morgens uns jetzt nicht mehr schnappen.
Papierberge, das war einmal,
Jetzt ist das Meiste digital!
Ne Zukunftswerkstatt hab’n wir auch erlebt.
Ich fand die „Pionier-Mind-Map“ ein bisschen angeklebt
Die vielen Folien an der Wand,
Und wenig Praktisches dann bei der Hand.
Ganz wichtig sind ja auch die Pausen
Da sieht man sich – entwickelt Flausen.
Und auch der Eintopf muss erwähnt sein
Was ist mit Wurst? Kommt die mit rein?
Für die Beschlüsse gibt’s ein Protokoll.
Doch meist sind Kopf und Geist von andrem voll:
Von Atmosphäre und Gemeinsamkeit!
Ich danke heut‘ für diese Zeit!
Andrea von Wiedebach









