Am vergangenen Sonntag, dem 6. September 2026, konnte die Ev. Kirchengemeinde Rothenburg in mehr als nur einer Hinsicht feiern. Zum 75. Mal jährte sich die Einweihung der Gustav-Adolf-Kirche im Gemeindeteil Lodenau. Die Entstehungsgeschichte ist eine wirklich europäische und ein Zeichen aufbrechender Versöhnung. Mit Geldern aus der Schweiz, eigenen Sammlungen und hauptsächlich ideeller Unterstützung durch das Gustav-Adolf-Werk und die Beziehungen nach Schweden konnte in nur einem Jahr nach Plänen von Otto Bartning ein Notkirchenbau für die vielen Kriegsflüchtlinge vor Ort vorgenommen werden. Aus der Notkirche ist längst ein integraler Bestandteil der Gemeinde geworden.
Dass diese Gemeinde nun auch wieder einen Pfarrer vor Ort hat, war der zweite feierliche Höhepunkt an diesem Sonntag. Nach dem Entsendungsdienst konnte Pfr. Johannes Swoboda seine Übertragungsurkunde für die 1. Pfarrstelle Rothenburg von Superintendent Daniel Schmidt übernehmen. Für die kommenden 10 Jahre wird er jetzt, so Gott will, als Seelsorger und Prediger für die Menschen in der Gemeinde und darüber hinaus tätig sein.
Besonderer Höhepunkt dieses Festgottesdienstes war die verkündigende Musik des Auswahlposaunenchores des Ev. Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz unter Leitung des Kreisposaunenwartes Steffen Peschel.
Das fröhliche Zusammensein bei Kaffee und Kuchen bildete den Abschluss dieses rundum gelungenen Festtages.




