Unter dem Motto „Alles Segen, oder was?“ trafen sich am 16. September 2026 Mitarbeitende aus dem Sprengel Görlitz zum Generalkonvent in Cottbus. Vertreten waren die fünf Kirchenkreise Cottbus/Chóśebuz, Niederlausitz, Schlesische Oberlausitz, Oderland-Spree und Zossen-Fläming.
Der gemeinsame Tag begann mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Evangelischen Klosterkirche Cottbus. Anschließend wurde das Programm in der Evangelischen Oberkirche St. Nikolai fortgesetzt. Geleitet wurde der Generalkonvent von Generalsuperintendentin Theresa Rinecker.
Im Mittelpunkt stand die Frage, was Segen für Menschen heute bedeutet und wie er im kirchlichen Alltag erfahrbar und weitergegeben werden kann. Den thematischen Vortrag hielt Pfarrerin Anne Brisgen. Sie arbeitet als theologische Referentin am Zentrum für evangelische Gottesdienst- und Predigtkultur in Wittenberg und ist Gründerin der „Agentur für Segensdinge“ in Jena.
Anschließend konnten die Teilnehmenden das Thema in verschiedenen Workshops praktisch und kreativ vertiefen. Dabei ging es unter anderem um Ideen und Vorbereitungen für das Segensjahr 2028. Gemeinsam wurden Anregungen entwickelt, wie Segen in Gottesdiensten, Gemeinden und im Alltag sichtbar, spürbar und erfahrbar werden kann.
Der Konvent bot außerdem viel Raum für Begegnungen, Gespräche und den Austausch zwischen den Kirchenkreisen. Der Tag machte deutlich: Segen besteht nicht nur aus gesprochenen Worten. Er zeigt sich auch im Abendmahl, in Begegnungen, Gesten, Musik, Gebet und im gemeinsamen Handeln. So wurde der Generalkonvent selbst zu einem segensreichen Erlebnis für die Teilnehmenden.




