Der baumeisterliche Glanz der im Jahr 1900 erbauten St. Jakobuskirche – der heutigen Kathedrale des Bistums Görlitz – ging in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs verloren.
Durch Artilleriebeschuss am 6./7. Mai 1945 – also fast taggenau vor 80 Jahren – wurde die Kirche schwer beschädigt: Kirchturm, Dach, Fenster, Orgel und die eindrucksvolle Innenraumgestaltung wurden zu großen Teilen zerstört.
Unmittelbar nach Kriegsende begannen mit einfachsten Mitteln erste Sicherungsarbeiten. In den folgenden Nachkriegsjahren wurden Notreparaturen durchgeführt.
Nach der Wende erfolgte 2004/2005 die Sanierung des Westgiebels, und in den Jahren 2012 bis 2015 eine umfassende Außensanierung.
Erst mit der nun erfolgten inneren Instandsetzung und Sanierung während der Coronajahre 2020/2021 konnten die letzten Kriegsschäden an der Bischofskirche endgültig behoben werden.
Referent: Thomas Backhaus, Architekt, Görlitz
Eintritt frei
Um eine Spende zur Deckung der Saalmiete wird am Eingang herzlich gebeten.
(Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem einfachen Mittagsmahl in der Suppenküche
Pfarrer E. Wittig
