Seit der Veröffentlichung der ForuM-Studie ist das Thema Macht / Ohnmacht im Kontext eines Suchens nach einer Sprache und einer Haltung, die machtsensibel ist, geprägt. Die Studie zeigt deutlich, dass auch Sprache Machtasymmetrien ermöglicht und verharmlost.
Wie kann im liturgischen Vollzug mit überlieferten Sprachbildern umgegangen werden?
Wie lassen sich biblische Bilder in den Fokus nehmen, die größere Weite ermöglichen?
Und wie kann die eigene Unsicherheit bewältigt werden, um in Verkündigung und gottesdienstlichem Handeln authentisch zu bleiben?
Als Referentin für diesen Workshop ist Marie-Christin Janssen eingeladen.
Marie-Christin Janssen (*1997 in Elmshorn) studierte Literarisches Schreiben in Leipzig und als Gast Szenisches Schreiben in Berlin. Zuvor absolvierte sie einen Magister in Evangelischer Theologie und sammelte Erfahrungen in der Dramaturgie an der Schaubühne Berlin und am Berliner Ensemble. Texte von ihr wurden unter anderem in Form von Lesungen und Werkstattinszenierungen an den Münchner Kammerspielen, am Deutschen Theater Berlin und am Landestheater Schwaben gezeigt. Ihr Stück Spiel mit dem Feuer war 2025 für den Internationalen Edith- und Werner-Rieder-Preis für Neue Dramatik nominiert.
Anmeldungen sind gern über predigtzentrum@wittenberg.ekd.de möglich.
Den Zoom-Link erhalten die Teilnehmenden nach Anmeldung.
