„… und doch glauben!“ – Initiative „Bethel Society“

Angesichts der notvollen Lage im Libanon ist das ein großes Wagnis – den Glauben an Gott nicht verlieren, jeden Tag mit einer Bitte beginnen und beschließen: dass der Krieg aufhören möge, die Waffen niedergelegt werden, Frieden im Land und mit den Nachbarn möglich werde. Ob der Osterglaube trägt, wo so viele gerade alles verloren haben?

Marie Maalouli ist in diesen Wochen und Tagen an den Orten unterwegs, wo die Not mit ganz praktischen Fragen verknüpft ist: Wo gibt es ein Quartier, Lebensmittel, medizinische Hilfe, Decken, Matratzen u.ä.? Kann mein Kind in die Schule? So haben Geflüchtete z.B. in den Räumen der libanesischen Universität einen Anlaufpunkt, um ihre Situation zu schildern und vielleicht eine Unterstützung zu bekommen.

Mit den begrenzten Kräften ist auch der Verein Bethel society vor Ort.

Besonders gebraucht werden Inkontinenzmaterial für alte Menschen und Medizin.

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Joh. 20,29b) – so sagt es Jesus dem zweifelnden Thomas.

In all der täglichen Bedrohung und Gefahr bei den Notleidenden sein, das Mögliche tun bis an die Grenzen der eigenen Kraft ohne zu wissen, wann sich die Lage zum Besseren wendet – ob Jesus Menschen wie Marie gemeint hat, wenn er sagt: Selig, die nicht sehen und doch glauben.

Wir können etwas tun, um Marie Maalouli in ihrer Arbeit und der aktuellen Situation zu unterstützen. Der Ostergruß „Christus ist auferstanden!“ verbindet sich mit der Seligpreisung Jesu für die, die ihren Glauben nicht preisgeben.

Helfen Sie mit! Die Hilfe kommt vor Ort an. Unser Kirchenkreis hat ein Spendenkonto eingerichtet.

Evangelischer Kirchenkreis Lausitz

IBAN: DE 04 3506 0190 1551 6320 12

Verwendungszweck: Libanonhilfe

Pfarrerin i.R. Petra-Edith Pietz

Projektkoordinatorin