Niemand soll verloren gehen – Bethel society hilft!

Namen notieren, Alter, Herkunftsort, Familienstand – das alles passiert gerade ganz verstärkt in Beirut, der Hauptstadt des Libanon. Durch den weiter eskalierenden Konflikt zwischen der bewaffneten Hisbollah und den Streitkräften Israels machen sich weiterhin viele, viele Menschen aus dem besetzten Süden des kleinen Landes auf den Weg Richtung Norden. In Beirut haben Schulen, aber auch die Universität Anlaufstellen für die Geflüchteten eingerichtet. Freiwillige füllen dort Listen mit den persönlichen Daten aus und stehen für Auskünfte zur Verfügung.

Auch Marie Maalouli, Vorsitzende des kleinen Vereins Bethel Society, engagiert sich bei der Registrierung der Geflüchteten. Niemand soll im Chaos verloren gehen. Auch wenn über Handys die meisten vom persönlichen Ergehen von Familienangehörigen und Freunden wissen, ist es gut, wenn die Personen behördlich gemeldet sind. So kann Hilfe besser organisiert werden, können die Flüchtlinge erfahren, wo es welche Unterstützung gibt und wie es sich mit den Möglichkeiten einer Rückkehr verhält.

Marie Maalouli schreibt: „Besonders kümmern wir uns um ältere Menschen sowie um chronisch Kranke. Für die nahe Zukunft sehen wir vor allem folgende Bedürfnisse: Medikamente für Diabetes, Bluthochdruck und neurologische Erkrankungen, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, Gehhilfen …. Neben der medizinischen Versorgung brauchen viele Menschen Ermutigung, Hoffnung und das Gefühl, nicht vergessen zu sein.“

Wenn Sie mithelfen wollen, die Not zu lindern, dann steht im Kirchenkreis folgendes Konto zur Verfügung:

Evangelischer Kirchenkreis Lausitz

IBAN: DE 04 3506 0190 1551 6320 12

Verwendungszweck: Libanonhilfe

Das Sommerfest in der Kirchengemeinde, eine Kollekte am Ausgang des Gottesdienstes, eine Spendenbox beim runden Geburtstag – es gibt viele Möglichkeiten der Unterstützung.

Anfang Mai konnte ein Betrag von 580 € überwiesen werden. Die Hilfe kommt vor Ort an. Marie Maalouli schreibt: „Wir sind dankbar für jede Unterstützung und für jedes Gebet um Frieden, Schutz und Kraft für die Menschen im Libanon.“

Pfn. i. R. Petra-Edith Pietz

Projektkoordinatorin