Zwischen Kiddusch & Credo – Konzert am 14. November 2026 um 19:00 Uhr im Kulturforum Görlitzer Synagoge

Musik als Brücke zwischen jüdischer und christlicher Tradition

Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 lädt die Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V., AG Dresden, zu einem außergewöhnlichen Konzert in die Görlitzer Synagoge ein.

Unter dem Titel „Zwischen Kiddusch & Credo“ begegnen sich jüdische und christliche Musiktraditionen in einem vielstimmigen Dialog. Das Konzert möchte neue Perspektiven auf Erinnerungskultur, gegenseitigen Respekt und ein lebendiges Miteinander eröffnen.

Mehr als 75 Musikerinnen und Musiker gestalten diesen besonderen Abend. Mit dabei sind ein eigens für das Projekt zusammengestellter jüdisch-christlicher Projektchor, das Kammerorchester ensemble ponticello, die Sopranistin Shani Oshri und der Organist der Dresdner Frauenkirche Niklas Jahn. Die musikalische Gesamtleitung übernimmt Robert Schad.

Zwei Welturaufführungen bilden den Höhepunkt des Programms: Peer Baierleins „Kol Echad – Eine Stimme“ verbindet christliche Choraltradition mit hebräischen Gebetstexten. Sebastian Rehnerts „Gesang der Gesänge (Schir ha-Schirim)“ widmet sich dem biblischen Hohenlied in der Übersetzung von Martin Buber und Franz Rosenzweig.

Ergänzt wird das Programm durch Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Kurt Weill, Anton Bruckner und Felicitas Kukuck.

Die Görlitzer Synagoge bietet als historischer Ort jüdischer Kultur und heutiger Begegnung einen besonderen Rahmen für diesen Konzertabend, der Musik, Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet.

Samstag, 14. November 2026, 19:00 Uhr
Kulturforum Görlitzer Synagoge
Otto-Müller-Straße 3, 02826 Görlitz

Der Eintritt ist frei. Nach dem Prinzip „Pay What You Want“ sind freiwillige Spenden willkommen.

Weitere Informationen und das digitale Konzertprogramm unter:
www.tacheles-konzert.de